NEWS

(02.12.2019 / sbr)

Recyclingfähigkeit, CO2-Bepreisung, Block Chain

Anlässlich des 4. FFI Unternehmertages des Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) am Rande der FachPack Ende September 2019 in Nürnberg diskutierten über zwei Dutzend Geschäftsführer aus FFI Mitgliedsunternehmen mit hochkarätigen Referenten zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für die Faltschachtel-Industrie.

Einleitend berichteten Roland Rex von Weig Karton sowie Clemens Stockinger von Mayr-Melnhof Karton über die Aspekte Marktchancen und Kommunikation der Recyclingfähigkeit von beschichteten und unbeschichteten Faltschachteln. Bereits zu Beginn des Vortrags wurde von beiden Referenten eine klare Aussage getroffen: Faltschachteln sind recyclingfähig und gehören ins Altpapier. Diese Aussage gelte es klar an die jeweilige Zielgruppe zu kommunizieren.

Dr. Tiemo Arndt, Geschäftsbereichsleiter Fibres & Composites der PTS Papiertechnische Stiftung, ergänzte mit einem Vortrag über die zukünftige Bemessung der Recyclingfähigkeit von Faltschachteln. Hierbei wurden die Einflüsse von Beschichtungen und Veredelungen, die Auswirkungen auf Lizenzentgelte sowie die Entwicklung einer FFI/PTS-Bewertungsmethode genauer beleuchtet.

Welche Chancen und Risiken für mittelständische Unternehmen sich aus Modellen der CO2-Bepreisung unternehmerischer Operationen ergeben, erläuterte Dr. Alexander Barthel, Abteilungsleiter Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik, beim ZDH Zentralverband Deutsches Handwerk in einem weiteren Vortrag. Es wurden unter anderem die Aspekte der Energiewende und des Emissionshandels (ETS) mit dessen betriebswirtschaftlichen Konsequenzen genauer betrachtet.

Maximilian Forster, Head of Business Development der Cash On Ledger GmbH i.Gr., schloss die Runde mit einem Vortrag zum Thema „Blockchain - ein Modell zum Transfer von Informationen und Werten, Chancen und Herausforderungen für die Verpackungsindustrie“.