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(15.01.2020 / sbr)

Metsä-Board-Werke als Innovationsplattformen

Metsä Board beteiligt sich an SEED, einem Gemeinschaftsprojekt, das digitale Lösungen für Herausforderungen in der Produktion entwickeln soll. Unter Federführung des technischen Forschungszentrums Finnland VTT arbeiten forstwirtschaftliche Unternehmen dabei zwei Jahre lang gemeinsam mit Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zusammen. App-Entwickler und Forschungseinrichtungen nutzen forstwirtschaftliche Produktionsstandorte als Innovationsplattformen, um mit digitalen Anwendungen die Produktionseffizienz zu steigern.

Bei Metsä Board zielt das Pilotprojekt darauf, die Masterdaten von Ersatzteilbezeichnungen mithilfe von Automationsverfahren und künstlicher Intelligenz zu vereinheitlichen und zu erweitern. Ein erfolgreicher Projektabschluss würde zu einer deutlichen Senkung der Instandhaltungskosten führen, gleichzeitig könnte die Technologie auch für andere geschäftliche Anwendungen genutzt werden.

„Wir freuen uns auf die Entwicklung eines Erprobungskonzepts für eine gesteigerte betriebliche Produktionsleistung“,  erklärt Perttu Vikman, Maintenance Director, Metsä Board. „Wenn die Systeme eines Standorts mit den Online-Daten und dem Knowhow unserer Experten verknüpft werden, können sich neue, unvorhergesehene Möglichkeiten eröffnen.”

Die Gesamtfördersumme des Projekts SEED beläuft sich auf rund 7 Mio. Euro, Hauptprojektträger ist Business Finland. Zu den beteiligten forstwirtschaftlichen Unternehmen gehören auch UPM und Essity. Als das Projekt anlief, nahmen insgesamt 20 Unternehmen daran teil.