Dr. Bertram Stausberg, Geschäftsführer der Axel Springer Print Management GmbH, wurde heute auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Wolfgang Poppen an, der nach zwölf Jahren sein Amt vorzeitig niederlegt.
In seiner Antrittsrede in Berlin betonte Stausberg die Bedeutung einer schlagkräftigen Verbandsarbeit sowie des engen Zusammenspiels zwischen Bundesverband und Landesverbänden: „Die gemeinsame Festlegung von Schwerpunkten und eine klar abgestimmte Aufgabenverteilung schaffen genau die Unterstützung, die die Unternehmen unserer Branche in einem herausfordernden Marktumfeld benötigen. Neben der Betreuung und Unterstützung der Betriebe durch die Landesverbände in den Regionen stärkt der BVDM die Landesverbände und ihre Mitglieder mit einer starken Interessenvertretung auf nationaler und europäischer Ebene und sorgt dafür, dass die Anliegen der Druck- und Medienindustrie in Politik und Verwaltung Gehör finden.“
Neben dem Präsidenten legte auch Vizepräsident Sönke Boyens sein Amt vorzeitig nieder. Boyens war seit 2003 Mitglied des Präsidiums und zwölf Jahre lang Vizepräsident des BVDM. Zu seinem Nachfolger wurde Stefan Mail, Geschäftsführer Mail Druck + Medien, gewählt.
Das neue Präsidium des BVDM setzt sich wie folgt zusammen:
Präsident
Vizepräsident und Schatzmeister
Vizepräsident
Mitglieder
„Mit dieser Wahl wurde ein erfahrenes und engagiertes Gremium zusammengestellt, das die Interessen der Druckindustrie aktiv begleitet und gestaltet. Gerade in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und politischer Veränderungen ist eine fachlich fundierte, unternehmerisch geprägte und politisch kompetente Interessenvertretung von besonderer Bedeutung“, sagt Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des BVDM, mit Blick auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidium.
Neben den Neuwahlen im Präsidium beschäftigten sich die Delegierten der Jahreshauptversammlung intensiv mit den aktuellen wirtschafts- und industriepolitischen Rahmenbedingungen. Dabei definierten sie zentrale Handlungsfelder für das kommende Jahr: den Abbau bürokratischer Belastungen, wettbewerbsfähige Energiepreise, die Sicherung von Fachkräften, die Förderung von Innovationen, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt sowie verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit der Druck- und Medienindustrie in Deutschland nachhaltig zu stärken.
„Wir wollen uns nicht auf den bisherigen Erfolgen bei Themen wie EUDR, EmpCo oder Nachhaltigkeit ausruhen. Vielmehr werden wir die Interessen unserer Branche noch stärker in politische Entscheidungsprozesse einbringen und den Dialog mit den Verantwortlichen weiter intensivieren“, bringt Kirsten Hommelhoff die politische Arbeit des BVDM auf den Punkt.
Abbildung: BVDM/Hans-Christian Plambeck