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(25.09.2026 / sbr)

Dresdner Verpackungstagung am 3. und 4. Dezember 2026

Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) lädt alle Akteure aus der Wertschöpfungskette Verpackung am 3. und 4. Dezember 2026 zu einem kraftvollen und hochaktuellen Jahresabschluss in das vorweihnachtliche Dresden. Bei der 36. Dresdner Verpackungstagung geht es um praktische und pragmatische Einblicke und Lösungen zu den Themen PPWR-Anforderungen an Mehrweg für B2B und B2C, die strategische Nutzung von Ökobilanzen, Impulse für die Weiterentwicklung von Verpackungslinien, Hochleistungsbarrieren, Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz. Bis zum 15. Oktober 2026 bietet das dvi spezielle Konditionen für Frühbuchende.

Abbildung: dvi / André Wagenzik

Anfang Dezember ist Dresdner Verpackungstagung. Seit der Erstauflage im Jahr 1990 hat sich die Veranstaltung einen festen Platz im Kalender der Branche erarbeitet. Das „Klassentreffen der Wertschöpfungskette“ bietet auch dieses Jahr wieder hochwertige Inhalte sowie beste Gelegenheit für den Ausbau des eigenen Netzwerks.

PPWR: Praktische und pragmatische Lösungen

Die PPWR steht in Dresden nicht als Elefant im Raum, sondern bildet einen klaren Schwerpunkt und Rahmen. Typisch für den praktischen und pragmatischen Ansatz der Dresdner Tagung ist die Konzentration auf gemeinsame Lösungen, über die das neue Regelwerk erfolgreich mit- und ausgestaltet werden kann.

Mehrweg: Lösungsansätze für B2B und B2C

Im ersten Block der Tagung dreht sich alles um das Thema Mehrweg. Drei Best Practice Beispiele zu B2B- und B2C-Verkaufsverpackungen zeigen am Beispiel von Pflanzen, Kaffee und vorverpackten Lebensmitteln, wie sich Konzepte erfolgreich umsetzen lassen. Neben Aspekten wie Kennzeichnung, Serialisierung und Tracing für eine einfache Systemsteuerung im Bereich der Verkaufsverpackungen werden auch die Daten-, Logistik- und Prozess- Anforderungen an Transportverpackungen im Fokus der insgesamt vier Vorträge und des abschließenden Panels stehen.

Ökobilanzen: Der strategische Einsatz von LCAs

Nach der Mittagspause widmet sich die Tagung einem Thema mit großer strategischer Bedeutung und hoher methodischer Komplexität. Ökobilanzen sind im Bereich Verpackung trotz vieler Bemühungen und ISO-Zertifizierung noch immer angreifbar und umstritten. Die Tagung blickt deshalb über den Tellerrand auf andere Branchen und diskutiert, welche methodischen Festlegungen sinnvoll gestaltet werden könnten. Neben einer Reihe von praxisnahen Beispielen aus dem Verpackungsbereich beleuchtet die Tagung dabei auch den PCF-Standard für verschiedene Drucktechnologien.

Maschinen und Linien: Weiterentwicklung ohne Neuinvest

Maschinen und Automatisierung sind von zentraler Bedeutung für das Verpacken. Das macht die Frage, wie Unternehmen heute Investitionsentscheidungen für die Anpassung ihrer Verpackungslinien treffen sollen, obwohl wesentliche regulatorische Vorgaben der PPWR noch nicht abschließend definiert sind, zu einer zentralen Frage (und Aufgabe) für die Industrie. Auf der Tagung geben die Branchengrößen Multivac, Rovema und Former Fab Einblicke. Abschließende widmet sich Optima darüber hinaus dem Thema AI-Assistance in der Produktion.

Barriere: Von Recyclingfähigkeit bis Rezyklateinsatz

Der Tagungsfreitag startet mit einem Bühnengespräch zum Thema Design for Recycling. Zusammen mit der Vorstellung zweier hochinnovativer Hochleistungsbarrieren erhalten die Teilnehmenden so nicht nur eine Orientierung, sondern konkrete Einblicke, in welche Richtung sich eine Verpackung trotz noch fehlender Delegierter Rechtgsakte entwickeln lassen.

Standortbestimmung: Rezyklatquote und Rohstoffrisiko

Die Einblicke und Perspektive führender Experten aus dem Bereichen Kunststofferzeugung und Kunststoffrecycling bilden den Abschlussblock der Tagung. Wo stehen wir beim Thema Rezyklat, wo liegen die größten Herausforderungen und wo finden sich Lösungswege?

Klassentreffen der Wertschöpfungskette – Nachwuchs inklusive

Vom Hersteller von Packstoffen und Packmitteln über Markenartikler und Handel bis hin zu Maschinenbau, technische Lieferanten, Recycler, Wissenschaft und studierendem Nachwuchs – die Dresdner Verpackungstagung will ihrem Ruf als Zukunftsforum und Klassentreffen der Branche erneut alle Ehre machen. Wie gewohnt werden auch zahlreiche Studierende verpackungsrelevanter Studiengänge aus Deutschland und Österreich an der Tagung teilnehmen. Beste Gelegenheit, die Mitarbeitenden von morgen schon heute kennenzulernen.

Abendveranstaltung und Werksbesichtigung

Am Abend des ersten Veranstaltungstages geht die Tagung traditionell mit einem geselligen Netzwerkabend in die Verlängerung. Das dvi lädt dazu gemeinsam mit seinem Premiumpartner FACHPACK, seinem langjährigen Partner Gerhard Schubert sowie seinen Partnern FormerFab, Jokey und Condair ein. Und bereits am Vortag der Tagung besteht die Möglichkeit, an einer Besichtigung der Kartonfabrik der Ellerhold Aktiengesellschaft in Radebeul teilzunehmen. Alle Informationen zur Tagung finden sich unter verpackungstagung.de.