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(07.07.2026 / sbr)

Tarifrunde Druckindustrie: Kein Angebot in erster Verhandlungsrunde

Die erste Runde in den Tarifverhandlungen für die rund 95.000 Beschäftigten der Druckindustrie ist am späten Montagnachmittag (6. Juli 2026) ohne Ergebnis vertagt worden. Ein konkretes Angebot legte die Arbeitgeberseite nicht vor. Die Verhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Bundesverband Druck und Medien (BVDM) werden am 25. August 2026 in Berlin fortgesetzt.

Der Tarifvertrag in der Druckindustrie endet am 31. Juli 2026. ver.di hatte im Juni die Forderung nach einer Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um sieben Prozent beschlossen. „Das klare Ziel von ver.di ist es, die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen deutlich zu verbessern. Eine spürbare Erhöhung der Einkommen ist aufgrund der aktuellen erhöhten Inflation, die sich vor allem auf Lebensmittel und Energiekosten auswirkt, unumgänglich“, betonte ver.di-Verhandlungsführerin Rachel Marquardt.

Der BVDM wies die Forderung unter Verweis auf die wirtschaftliche Lage in der Druckindustrie als nicht realistisch zurück. Entgelterhöhungen dürften die Unternehmen nicht zusätzlich überfordern, hieß es von Arbeitgeberseite.